3 Positionen: Lydia Dürr . Günther Esterer . Mariana Ionita
So, 6 Mai 14:00 - So, 27 Mai 18:00

Schloss Wolkersdorf

VERNISSAGE: Samstag, 5. Mai, 19:00 Uhr. Im Mai zeigen wir im forumschlosswolkersdorf die Gemeinschaftssausstellung "3 Positionen" mit den Künstlern Lydia Dürr, Günther Esterer, Mariana Ionita.

VERNISSAGE, ÖFFNUNGSZEITEN:

Vernissage: Samstag, 5. Mai 2018
19:00 Uhr Eröffnungsredner Dr. Franz Schwelle, Obmann Kunstverein Mistelbach

Ausstellungsdauer: So, 6. Mai - So, 27. Mai 2018
Öffnungszeiten: Samstag, Sonntag und Feiertag 14:00 – 18:00 Uhr
Schloss Wolkersdorf, Schlossplatz 2, 2120 Wolkersdorf
Galerie 1+2

Der Eintritt ist frei.

Möchten Sie einen Besichtigungstermin außerhalb der Öffnungszeiten (zB Schulen, Kunstkurse, ...) vereinbaren, so senden Sie uns bitte eine Email an info@forumwolkersdorf.at

 

KÜNSTLER:

Lydia Dürr

Malen ist für Lydia Dürr eine verantwortungsvolle Arbeit: Sie stellt dar, was sie sieht und erlebt.Sehen und Erleben sind eine Einheit, auf der das Leben des Menschen aufgebaut ist. Diese Einheit ist daher eine für die bildende Kunst unabdingbare Grundlage. Als Malerin drückt sie diese Einheit in der Farbe aus. Das Sehen haftet nicht am visuell wahrgenommenen Gegenstand.Die gestaltliche Vielfalt eines Gegenstandes ist Sache der Naturwissenschaften, seine farbige Erscheinung in Malerei zu verwandeln, ist die vornehmste Sache der Malerei. Lydia Dürr lebt für ihre Arbeit. Das Malen bestätigt ihre Existenz als Mensch.

Prof. Heimo Kuchling

lydiaduerr.jimdo.com

 

Günther Esterer

Die Monotypie ist eine Flachdrucktechnik, druckende und nichtdruckende Teile befinden sich auf einer Ebene. Ein wiederholbarer Druckstock ist nicht vorhanden, man kann daher nur einen Abzug herstellen. Auf dünnen Metallplatten wird mittels Walzen, Pinseln und diversen Materialien Farben dünn aufgetragen, Papier aufgelegt und das ganze durch die Druckpresse gedreht und das >Aha-Erlebnis< beim abheben des Papiers ist garantiert. Die Monotypie ist eine Verbindung von Malerei, Zeichnung und Grafik. Der Monotypie sind gestalterisch keine Grenzen gesetzt. Mehrschichtig, überlagerte Farbnuancen steigern die Drucke zu richtigen Kunstwerken. 

www.esterer.at

 

Mariana Ionita " Zeit der Unschuld" – Zeichnungen

Die Bilderserie "Zeit der Unschuld" ist das zweite Teil der Trilogie "Ins schweigen verfallen", die sich mit dem Thema des Schweigens beschäftigt. Schweigen als Verweigerung oder Unfähigkeit der Kinder und auch der Erwachsenen über erlebten Missbrauch, Gewalt, Ohnmacht, seelischen und physischen Terror und die daraus entstandene Wunden und Schuldgefühle zu sprechen.

Ein Großteil der Zeichnungen sind Erinnerungsfragmente aus dem Leben der Künstlerin. Sie sind Abbilder von existierenden oder fiktiven Landschaften, von geheimnisvollen Räumen und Orten, von Kinder, die ihre Umwelt erforschen oder meiden, von diffusen Emotionen und Zustände, alles Sequenzen aus einer vergangenen Zeit, die sich oft anfühlt, als wäre sie aus einem anderen, fremden Leben.

mariana.ionita.at

Kurz Bio

geboren am 30. Dezember 1959 in Onesti / Rumänien, lebt und arbeitet seit 2004 als freischaffende Künstlerin in Mistelbach.
Kunststudium am Kunst Lyzeum „Octav Bancila“ Iaşi, Klasse Malerei, Grafik und dekorative Malerei.
Studium der rumänischen und französischen Sprache und Literatur, Universität Iasi.
Mitglied des Kunstvereines Mistelbach, des Forumschlosswolkersdorf, der Kulturvernetzung Niederösterreich und der Interessen Gemeinschaft Bildende Kunst.
Einzel- und Gruppen Ausstellungen in Onesti, Bacau, Iasi, Bukarest, Tel-Aviv, Wien, Bzenec, St. Pölten, Piove di Sacco, Mistelbach.
Kuratorin der Ausstellungen "Kunst aus Rumänien"- 2012, "Rumänien_die Zweite"- 2014 im Barockschloss Mistelbach, sowie "momente des weges"- 2015, Franz J. Schwelle, Galerie Th. Pallady, Iasi, Rumänien.
Werke in Privatsammlungen in Österreich, Deutschland, Israel, Malta, Kuweit, SUA, Rumänien.

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