Stylianos Schicho fasziniert die Irrationalität zwischenmenschlicher Begegnungen. Aus Situationen seines Lebens schöpfend, treten seine Protagonisten, mehr oder weniger abstrakt, aus Kohle und Acryl auf großformatigen Leinwänden in Aktion und Reaktion zueinander und bilden so neue, zum Nachdenken anregende Konstellationen. Es geht um den Balanceakt zwischen Nähe und Distanz sowie Intimität und Isolierung. Formales und Inhaltliches kombiniert der Künstler durch die Verwendung zahlreicher Metaphern und verweist damit auf Diskrepanzen zwischen Individuum und Kollektiv. Stylianos Schicho , geboren 1977 in Wien, studierte Malerei und Grafik an der Universität für angewandte Kunst, Wien bei Prof. Wolfgang Herzig, lebt und arbeitet in Wien. www.stylianosschicho.com/ VERNISSAGE: Donnerstag 15. Oktober 2026 um 19:00 19:30 Uhr Begrüßung und einführende Worte: Roman Grabner, Leitung BRUSEUM, Neue Galerie Graz Dominic Litzka, Bürgermeister Stadtgemeinde Wolkersdorf Bernadette Wittmann, Kunsthistorikerin, Obfrau forumschlosswolkersdorf AUSTELLUNGSDAUER: 17. OKT bis 28. NOV 2026 Geöffnet, Sa, So & Feiertag, 14:00-18:00 Uhr oder nach persönlicher Vereinbarung Eintritt frei Schloss Wolkersdorf Galerie 1 und Galerie 2, Schlossplatz 2, 2120 Wolkersdorf RAHMENPROGRAMM: 7 NOV 2026, 14 Uhr. Ausstellungsrundgang mit Stylianos Schicho 28 NOV 2026, 17 – 22 Uhr Letzter Tag der Ausstellung & Lange Nacht der Streicher (Regionalmusikschule Wolkersdorf) Fotos: 1) Two People Ascending a Staircase While Looking at Each Other 1, charcoal and acrylic on canvas, 2025 - 120 x 180 cm, Foto: Stylianos Schicho 2) Two People Ascending a Staircase While Looking at Each Other 1 & 2 (studio view), charcoal and acrylic on canvas, 2025 - 240 x 180 cm, Foto: Stylianos Schicho 3) Portrait STYLIANOS SCHICHO, Foto: Wolfgang Thaler
Der 14jährige Ahmet lebt in einem abgelegenen Dorf in Nordmazedonien, wo Tradition und Moderne aufeinanderprallen. Eigentlich würde Ahmet lieber die Schule besuchen, doch sein Vater benötigt ihn auf dem verfallenen Hof – zum Hüten der Schafe und gleichzeitig zur Betreuung seines kleinen Bruders Naim. Als Ahmet eines Nachts auf eine illegale Techno-Party im Wald stößt, wird sein Leben plötzlich farbig. Er ist fasziniert von der Musik sowie von der gleichaltrigen, rebellischen Ayadie er kennenlernt. Elektronische Musik wird für Ahmet nicht nur Klang, sondern Ausdruck von Sehnsucht, Freiheit und Selbstbestimmung Auszeichnungen (Auswahl): Sundance Film Festival 2025: Publikumspreis Seattle International Film Festival 2025: Special Jury Prize South East European Film Festival Los Angeles 2025: Grand Jury Prize, Publikumspreis Montenegro Film Festival 2025: Bester Film Nominierungen (Auswahl) : Sundance Film Festival 2025: Grand Jury Preis Shanghai International Film Festival 2025: Publikumspreis Stockholm Film Festival 2025: Bester Film Regie: Georgi M. Unkovski MAZ/CZE/SRB/CRO 2025 I 100 min I DF Foto: Pandafilm in Zusammenarbeit mit EUXXL die Reihe Eintritt für EU XXL Filme: 7,- Euro 5,- Euro für Mitglieder , Jugendliche, Studierende, Lehrlinge Eintrittstickets: Online-Kartenkauf bis 1h vor Beginn oder bis ausverkauft. Abendkassa/Einlass ab 30 Min. vor Veranstaltungsbeginn. Ticketshop:
Vladimir Vertlib, geboren 1966 in Leningrad, emigrierte 1971 mit seinen Eltern nach Israel, dann nach Italien, Holland und die USA, bevor er sich 1981 in Österreich niederließ. Er lebt seit 1993 als Schriftsteller in Salzburg und Wien. Sein Werk umfasst Romane, Erzählungen, Essays sowie zahlreiche Artikel. 2024 wurde Vertlib mit dem Theodor-Kramer-Preis für Schreiben im Widerstand und Exil ausgezeichnet, 2025 mit dem Buchpreis der Salzburger Wirtschaft. Er schrieb u. a. den Roman „Lucia Binar und die russische Seele“, der 2015 auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis stand, im Residenz Verlag erschienen „Zebra im Krieg“ (2022), „Heimreise“ (2024) und "Der Jude der Kaiserin" (2025). Im Literatursalon wird er aus seinem Roman „Der Jude der Kaiserin“ lesen. Wien um 1670. Kaiserin Margarita Teresa hasst Juden und macht sie für den frühen Tod ihres Erstgeborenen verantwortlich. Nun ist sie wieder schwanger und hofft, ihrem Mann, der ihr Onkel ist, einen Sohn zu schenken. Ihr Leibarzt Pedro will gemeinsam mit der jüdischen Hebamme Esther für eine sichere Geburt sorgen – und hofft, so die Vertreibung der Juden aus Wien verhindern zu können. Vladimir Vertlib erzählt in Der Jude der Kaiserin vom Ende dieser Hoffnung, aber auch von einem neuen Anfang. Eintritt (exkl. Getränke und Speisen): 8,- Euro 7.- Euro für Mitglieder , Jugendliche, Studierende, Lehrlinge Eintrittstickets: Online-Kartenkauf bis 1h vor Beginn oder bis ausverkauft. Abendkassa/Einlass ab 30 Min. vor Veranstaltungsbeginn. Start Ticketverkauf:
Autorinnen und Autoren treffen sich im Büro* des Forums im Schloss Wolkersdorf ,...
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