Film: "MILCH INS FEUER"
Junge Frauen haben es in der Landwirtschaft schwer. Die 17-jährige Katinka möchte Bäuerin werden. Doch traditionellerweise erben Männer den Hof – so ist auch der Betrieb, auf dem sie aufgewachsen ist, ihrem Bruder zugedacht. Für Katinka bliebe nur, wegzuziehen und sich einen Mann mit Hof zu suchen. Doch sie will ihre Heimat nicht verlassen. Milch ins Feuer zeigt die Perspektivenlosigkeit, vor der junge Frauen in der Landwirtschaft stehen – und erzählt gleichzeitig die Geschichte einer jungen Frau, die trotzdem versucht, sich eine bäuerliche Zukunft aufzubauen. Der Spielfilm Milch ins Feuer gibt Frauen in der Landwirtschaft eine Stimme und zeichnet ein authentisches Bild vom Landleben und den Herausforderungen, vor denen junge Frauen stehen.
Mit anschließendem Filmgespräch
Regie: Justine Bauer
Deutschland 2024, 79 Min.
Eintritt: freie Spende
Foto © Bauer, Carnicer, Filmperlen
von 15. Oktober bis 26. November 2026
Seit 2006 bringen die Filmtage zum Recht auf Nahrung – Hunger.Macht.Profite. kritische Dokumentarfilme über die globalen Zusammenhänge in der Agrar- und Lebensmittelproduktion auf die österreichischen Kinoleinwände. Wie geht es jungen Menschen in der Landwirtschaft? Welche Folgen haben Pestizide? Wie gelingt Ernährungssouveränität zwischen Krieg und Repression? Und wie bringen wir den Mut auf, die bestehenden Machtverhältnisse zu verändern? All‘ diesen Fragen gehen wir in der zwanzigjährigen Jubiläumsausgabe von Hunger.Macht.Profite. nach. Das globale Ernährungssystem befindet sich in einer Krise. Doch das bedeutet auch eine Chance für Veränderung! In den anschließenden Filmgesprächen stellen eingeladene Impulsgeber*innen lokale Initiativen vor und wir diskutieren gemeinsam mit Expert*innen über unsere Handlungsoptionen. Kommt vorbei!
Eine Veranstaltung von FIAN Österreich, normale.at, ÖBV-Via Campesina Austria und Attac
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