Ausstellung: Kitsch? Echo der Kunst? Zu viel des Guten?

TIPP: Kitsch-Ausstellung zum Nachschauen: NÖ heute Kitsch oder Kunst?, 16.1.2018 (noch bis 6. März 2018):   Vernissage: Freitag, 12. Jänner 18:00 Uhr Preview 18:30 Uhr Musik mit Alexander Blach, Musikschule Wolkersdorf 19:00 Uhr  Kurator Dr. Hannes Etzlstorfer spricht zur Idee der Ausstellung, Dr. Martin Neid gibt eine "literarische, vorwiegend heitere, Wortspende“ Ausstellungsdauer:  Sa 13. Jänner - So 25. Februar 2018 Öffnungszeiten:  Samstag, Sonntag und Feiertag 14:00 – 18:00 Uhr Schloss Wolkersdorf, Schlossplatz 2, 2120 Wolkersdorf Galerie 1+2 Der Eintritt ist frei. Eine Broschüre zur Ausstellung ist während der Öffnungszeiten für 2 Euro an der Kassa erhältlich. Künstler In der Ausstellung werden unter anderem auch Arbeiten von Götz Bury, Guido Kunert, Martin Praska, Konrad Stania, Bernhard Tragut,  Sebastian Weissenbacher und Otto Potsch zu sehen sein.   Führungen: Kuratorenführung beim Lazy Sunday mit den Strottern am 28 01 2018 (Der Lazy Sunday ist schon ausverkauft. Eine Teilnahme bei der Führung um ca. 12.00 ist aber möglich)   Kunst in Aktion am So 04 02 2018 um 15:00 Uhr   Bei den forums-Veranstaltungen während der Ausstellungsdauer, wird die Ausstellung jeweils 1h vor Veranstaltungsbeginn ebenfalls geöffnet sein. (betrifft: Die Strottern, Das unbekannte Mädchen, Shirley, Quadrat:sch)     Kitsch. Echo der Kunst? Vom Reiz des falschen Glanzes (Hannes Etzlstorfer) Zeigt Kitsch die Welt, wie sie ist? Wie sie vielleicht sein könnte? Oder doch nur, wie wir sie uns ersehnen? Kurt Tucholsky befand einst: Kitsch ist das Echo der Kunst.  Müsste nicht bei dem vielen Kitsch, der uns täglich umgibt, auch die Dichte an Kunst dementsprechend sein?  Die Kitsch-Exorzisten von gestern und die Kunst-Päpste von heute sind sich freilich beim Aufstöbern von Feindbildern keineswegs mehr so einig, was Kitsch ist,  wie er uns verändert, warum wir ihm stets aufs neue verfallen - und ob er uns vielleicht sogar gut tut.  Unsere Impulsausstellung im Forum Schloss Wolkersdorf geht nicht nur diesen Fragen augenzwinkernd nach, sondern wirft auch einen Blick hinter die zumeist glitzernde und faszinierende Fassade von Kitsch. Während bei Gartenzwergen, Sonnenuntergangstapeten, venezianischen Leuchtgondeln, Häkeldeckerln oder Wackel-Dackeln ein breiter Konsens bezüglich Kitsch-Kategorisierung besteht, wuchert er längst in neueren Formen, die vom lebensgroßen Pink-Flamingo oder gewichtigen Steinguß-Buddha im Garten, über Glitter-look bis hin zu japanische Tattoos auf Autos und gestählten Körpern reichen.... Und der Voyeurismus unserer Tage fördert das Entstehen ständig neuer "Verkitschungen"... Und was hat nun Kitsch mit Kunst zu tun? Kitsch ist eben Kunst, die aus kommerziellen, Massenbedarfsgründen und nicht aus künstlerischen Zwecken entsteht. In vielen Fällen versteht sich daher Kitsch als billige Kopie eines früheren Kunstwerks, als  das, was NUR die Nachbarn sammeln, in ihrem Garten oder  ihren Wohnungen aufstellen, insgeheim lesen  oder lautstark hören und  damit Klaus Klages Bonmot zu bestätigen scheinen:  Für Kitsch gibt`s schlagernde Beweise...  Aber vielleicht wird dieser Kitsch mit der Zeit auch zur Kunst, wie dies uns Sir Peter Ustinov zu prophezeien versteht: Antiquitäten sind ehemaliger Kitsch - allerdings zwei Jahrhunderte später.   In der öffentlichen Wahrnehmung wie auch im intellektuellen Diskurs ist daher Kitsch zumeist noch immer etwas, für das wir uns so gerne "fremdschämen"... Schön- fast schon kitschig" - diese Steigerungsform hat in der Jugendsprache längst ihren festen Platz, denn auch diese Generation kommt trotz MP3-Player, Big Mac und Schlammcampen bei Open-Air-Festivals nicht ganz ohne Kitsch aus, lässt man sich nur so manchen Sontext auf der Zunge zergehen, die zu Hymnen des verklärt werden und bei denen bei den sog. Music-Mega-Events die Feuerzeuge in die Nacht geschenkt werden, als gelte es, Gott Amor - oder wenigstens Jim Morrison - für einen  Moment herbeizubeten... Romantik,  Harmoniebedürfnis und unerfüllte Sehnsucht sind eben auch heute ein idealer Humus für jenen Kitsch, mit dem diese millenial-generation  etwa in Gestalt von verkitschten Fantasymärchenwelten groß geworden ist.   Trotzdem: Die Bastionen scheinen überall zu bröckeln: Selbst die hehre Kunst, die sich als kitschfreie Zone deklariert, hat ihn pardoniert: Es wird auch in der Kunst wieder gekitscht - ob bei Jeff Koons, Damien Hirst oder bei Gilles  und Pierre. Sie liefern ihrerseits wieder jene opulenten Anregungen, die ihrerseits  wieder klassische Kitschwelten generieren halfen. Kitsch kann freilich auch gefährlich werden. Wenn Alexander Engel feststellt, "Im Leben findet man viel mehr Kitsch als in der Kunst", dann klingt darin auch das dringende Bedürfnis nach einer heilen Welt unter der Käseglocke an, in der dass Fremde wie auch die Solidarität mit den Schwachen und Ausgegrenzten ausgeblendet werden. „ Kitsch ist das tückischste aller Gefängnisse “  hatte Prado notiert. " Die Gitterstäbe sind mit dem Gold vereinfachter, unwirklicher Gefühle verkleidet, so dass man sie für die Säulen eines Palastes hält “. (Pascal Mercier „Nachtzug nach Lissabon“ 2006).   >> PRESSEINFORMATIONEN

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Sa, 13
Jänner
14:00
So, 25
Februar
18:00
Vernissage: Kitsch? Echo der Kunst? Zu viel des Guten?

      Vernissage: Freitag, 12. Jänner 18:00 Uhr Preview 18:30 Uhr Musik mit Alexander Blach, Musikschule Wolkersdorf 19:00 Uhr  Kurator Dr. Hannes Etzlstorfer spricht zur Idee der Ausstellung, Dr. Martin Neid gibt eine "literarische, vorwiegend heitere, Wortspende“ Ausstellungsdauer:  Sa 13. Jänner - So 25. Februar 2018 Öffnungszeiten:  Samstag, Sonntag und Feiertag 14:00 – 18:00 Uhr Schloss Wolkersdorf, Schlossplatz 2, 2120 Wolkersdorf Galerie 1+2   Künstler In der Ausstellung werden unter anderem auch Arbeiten von Götz Bury, Guido Kunert, Martin Praska, Konrad Stania, Bernhard Tragut,  Sebastian Weissenbacher und Otto Potsch zu sehen sein.   Führungen: Kuratorenführung beim Lazy Sunday mit den Strottern am 28 01 2018 (Der Lazy Sunday ist schon ausverkauft. Eine Teilnahme bei der Führung um ca. 12.00 ist aber möglich)   Kunst in Aktion am So 04 02 2018 um 15:00 Uhr   Bei den forums-Veranstaltungen während der Ausstellungsdauer, wird die Ausstellung jeweils 1h vor Veranstaltungsbeginn ebenfalls geöffnet sein. (betrifft: Die Strottern, Das unbekannte Mädchen,  Shirley, Quadrat:sch)     Kitsch. Echo der Kunst? Vom Reiz des falschen Glanzes (Hannes Etzlstorfer) Zeigt Kitsch die Welt, wie sie ist? Wie sie vielleicht sein könnte? Oder doch nur, wie wir sie uns ersehnen? Kurt Tucholsky befand einst: Kitsch ist das Echo der Kunst.  Müsste nicht bei dem vielen Kitsch, der uns täglich umgibt, auch die Dichte an Kunst dementsprechend sein?  Die Kitsch-Exorzisten von gestern und die Kunst-Päpste von heute sind sich freilich beim Aufstöbern von Feindbildern keineswegs mehr so einig, was Kitsch ist,  wie er uns verändert, warum wir ihm stets aufs neue verfallen - und ob er uns vielleicht sogar gut tut.  Unsere Impulsausstellung im Forum Schloss Wolkersdorf geht nicht nur diesen Fragen augenzwinkernd nach, sondern wirft auch einen Blick hinter die zumeist glitzernde und faszinierende Fassade von Kitsch. Während bei Gartenzwergen, Sonnenuntergangstapeten, venezianischen Leuchtgondeln, Häkeldeckerln oder Wackel-Dackeln ein breiter Konsens bezüglich Kitsch-Kategorisierung besteht, wuchert er längst in neueren Formen, die vom lebensgroßen Pink-Flamingo oder gewichtigen Steinguß-Buddha im Garten, über Glitter-look bis hin zu japanische Tattoos auf Autos und gestählten Körpern reichen.... Und der Voyeurismus unserer Tage fördert das Entstehen ständig neuer "Verkitschungen"... Und was hat nun Kitsch mit Kunst zu tun? Kitsch ist eben Kunst, die aus kommerziellen, Massenbedarfsgründen und nicht aus künstlerischen Zwecken entsteht. In vielen Fällen versteht sich daher Kitsch als billige Kopie eines früheren Kunstwerks, als  das, was NUR die Nachbarn sammeln, in ihrem Garten oder  ihren Wohnungen aufstellen, insgeheim lesen  oder lautstark hören und  damit Klaus Klages Bonmot zu bestätigen scheinen:  Für Kitsch gibt`s schlagernde Beweise...  Aber vielleicht wird dieser Kitsch mit der Zeit auch zur Kunst, wie dies uns Sir Peter Ustinov zu prophezeien versteht: Antiquitäten sind ehemaliger Kitsch - allerdings zwei Jahrhunderte später.   In der öffentlichen Wahrnehmung wie auch im intellektuellen Diskurs ist daher Kitsch zumeist noch immer etwas, für das wir uns so gerne "fremdschämen"... Schön- fast schon kitschig" - diese Steigerungsform hat in der Jugendsprache längst ihren festen Platz, denn auch diese Generation kommt trotz MP3-Player, Big Mac und Schlammcampen bei Open-Air-Festivals nicht ganz ohne Kitsch aus, lässt man sich nur so manchen Sontext auf der Zunge zergehen, die zu Hymnen des verklärt werden und bei denen bei den sog. Music-Mega-Events die Feuerzeuge in die Nacht geschenkt werden, als gelte es, Gott Amor - oder wenigstens Jim Morrison - für einen  Moment herbeizubeten... Romantik,  Harmoniebedürfnis und unerfüllte Sehnsucht sind eben auch heute ein idealer Humus für jenen Kitsch, mit dem diese millenial-generation  etwa in Gestalt von verkitschten Fantasymärchenwelten groß geworden ist.   Trotzdem: Die Bastionen scheinen überall zu bröckeln: Selbst die hehre Kunst, die sich als kitschfreie Zone deklariert, hat ihn pardoniert: Es wird auch in der Kunst wieder gekitscht - ob bei Jeff Koons, Damien Hirst oder bei Gilles  und Pierre. Sie liefern ihrerseits wieder jene opulenten Anregungen, die ihrerseits  wieder klassische Kitschwelten generieren halfen. Kitsch kann freilich auch gefährlich werden. Wenn Alexander Engel feststellt, "Im Leben findet man viel mehr Kitsch als in der Kunst", dann klingt darin auch das dringende Bedürfnis nach einer heilen Welt unter der Käseglocke an, in der dass Fremde wie auch die Solidarität mit den Schwachen und Ausgegrenzten ausgeblendet werden. „ Kitsch ist das tückischste aller Gefängnisse “  hatte Prado notiert. " Die Gitterstäbe sind mit dem Gold vereinfachter, unwirklicher Gefühle verkleidet, so dass man sie für die Säulen eines Palastes hält “. (Pascal Mercier „Nachtzug nach Lissabon“ 2006).   >> PRESSEINFORMATIONEN

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Fr, 12, Jänner
19:00
Kino: Die Überglücklichen

Ein großartig gewitztes Zeitbild italienischer Gegenwart und das Portrait einer furiosen Frauenfreundschaft, die uns vor dem Irrsinn rettet. Paolo Virzìs neuer Film versprüht in jeder Sekunde so viel Lebensfreude, dass man dringend verrückt werden möchte.Maria Beatrice Morandini Valdirana ist Gräfin und Quasselstrippe, die sich in der Welt der Schönen und Reichen bestens auskennt. Seitdem sie sich in einen Berufsverbrecher verliebt und der italienischen Justiz zahlreiche Gründe gegeben hat, sie unter Arrest zu stellen, ist von ihrer gesellschaftlichen Bedeutung nicht mehr viel übrig. Beatrice muss sich in der rustikalen Villa Biondi psychologischer Behandlung unterziehen. Als die junge Donatella, die außerhalb ihres eigenen Universums kaum anzutreffen ist, dort ebenfalls Patientin wird, nimmt Beatrice die gebrochene Frau unter ihre Fittiche. Beim Arbeitseinsatz in einer lokalen Gärtnerei ergibt sich eine seltene Gelegenheit, den goldenen Käfig zumindest kurzfristig zu verlassen: Beatrice und Donatella büchsen aus. Dicht gefolgt von einem Dutzend Psychologen jagen sie durch die Toskana und freunden sich bald an. Zwischen bipolaren Glücksschüben, manischer Zielstrebigkeit und zwanghafter Furchtlosigkeit verstehen sie einander besser als sonst jemand es könnte. Nichts weniger als das Glück wollen sie suchen bei ihrem Ausflug in dieses Freiluft-Irrenhaus, das man viel zu oft mit der Realität verwechselt. Mit: Valeria Bruni Tedeschi, Micaela Ramazzotti u.a. Regie: Paolo Virzì Italien/Frankreich 2016, 116 Min. DF Fotos © Filmladen   Eintritt: 6,- Euro 5,- Euro für Mitglieder   Vorverkauf: Wir haben leider keinen Online-Vorverkauf, aber Sie können Ihre Tickets bei der Volksbank in Wolkersdorf kaufen (Julius Bittner Platz 1, 2120 Wolkersdorf, Telefon: 02245 2251) Kartenreservierung : Sie könnenIhre Karten hier reservieren - Button "Reservieren" (solange Plätze frei sind; beachten Sie bitte, bei sehr kurzfristigen Reservierungen können wir nicht mehr zeitgerecht antworten.)  

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Mi, 3, Jänner
20:00
KinoCafé am Sonntag: Die Geträumten

NEU KinoCafé am Sonntag: Neben den gewohnten Kinoabenden lädt das forum im ‚KinoCafé am Sonntag‘ ein, sich auf ungewöhnliche Filme einzulassen. Dazu gibt’s passend zum Sonntag-Nachmittag Kaffee und hausgemachte Kuchen. Um Liebe und Hass, um richtige und falsche Worte, geht es in dem Film Die Geträumten. Im Zentrum stehen Ingeborg Bachmann und Paul Celan, die sich im Nachkriegswien kennengelernt haben. Deren Briefwechsel bildet die Textgrundlage. Die dramatische, rauschhafte, aber auch unendlich traurige Liebesgeschichte zwischen Bachmann und Celan beginnt 1948, als sie 22 und er 27 Jahre alt ist, und sie endet mit dem Suizid Celans 1971 in Paris. Für Ingeborg Bachmann ist es die große Liebe ihres Lebens, und doch hört sie nie auf, in ihm den Fremden zu sehen und ein bisschen wohl auch zu fürchten: einen Juden aus Czernowitz, dessen Eltern im Holocaust umgekommen sind, während sie selbst nichts dergleichen erlebt hat. Sie liebt ihn und stößt an Grenzen, an ihre eigenen und an seine. Es geht nicht immer nett zu in diesen packenden Briefen. In einem Moment des Zweifels fragt sie: „Sind wir nur die Geträumten? “Zwei junge Schauspieler, Anja Plaschg und Laurence Rupp, treffen sich in einem Filmstudio, um daraus zu lesen. Die dramatisch schwankenden Gefühle der Briefe – zwischen Rausch und Verlustangst, Entzücken und Erschrecken, Nähe und Fremdheit – gehen auf die Schauspieler über. Aber sie amüsieren sich auch, streiten, rauchen, reden über Tattoos und Musik. Ob die Liebe damals oder die Liebe heute, ob Inszenierung oder Dokumentation: Wo die Ebenen verschwimmen, schlägt das Herz des Films. Mit : Anja Plaschg und Laurence Rupp Regie : Ruth Beckermann Österreich 2016, Deutsche OF Eintritt: 6,- Euro 5,- Euro für Mitglieder Vorverkauf: Wir haben leider keinen Online-Vorverkauf, aber Sie können Ihre Tickets bei der Volksbank in Wolkersdorf kaufen (Julius Bittner Platz 1, 2120 Wolkersdorf, Telefon: 02245 2251) Kartenreservierung : Sie können Ihre Karten hier reservieren - Button "Reservieren" (solange Plätze frei sind; beachten Sie bitte, bei sehr kurzfristigen Reservierungen können wir nicht mehr zeitgerecht antworten.)                  

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So, 17, Dezember
16:00
Kino: Paterson

Mittwoch Der Film beobachtet auf ruhige Art und Weise die kleinen Triumphe und Niederlagen des Alltag und die Poesie, die selbst in den kleinsten Dingen liegt. PATERSON erzählt die Geschichte des Busfahrers Paterson, der genauso heißt wie der Ort, in dem er wohnt. Tagein, tagaus hält er an seiner Routine fest: Er fährt dieselbe Strecke, beobachtet die Stadt, wie sie an seiner Windschutzscheibe vorbei zieht, er lauscht Gesprächsfragmenten der Leute die ihn umgeben; er schreibt Gedichte in sein Notizbuch; er geht mit seinem Hund spazieren; er kehrt in eine Bar ein um dort genau ein Bier zu trinken, und er geht nach Hause zu seiner Frau Laura. Im Gegensatz zu Patersons Welt lebt Laura in stetem Wandel. Jeden Tag ein neuer Traum, ein neues Projekt, eine neue Inspiration. Doch Paterson liebt Laura und sie liebt ihn. Er unterstützt jede ihrer neuen Ambitionen; sie spornt sein poetisches Talent an. Mit: Adam Driver, Golshifteh Farahani u.a. Regie: Jim Jarmusch USA 2016, 113 Minuten, DF Fotos © Filmladen   Eintritt: 6,- Euro 5,- Euro für Mitglieder   Vorverkauf: Wir haben leider keinen Online-Vorverkauf, aber Sie können Ihre Tickets bei der Volksbank in Wolkersdorf kaufen (Julius Bittner Platz 1, 2120 Wolkersdorf, Telefon: 02245 2251) Kartenreservierung : Sie können Ihre Karten hier reservieren - Button "Reservieren" (solange Plätze frei sind; beachten Sie bitte, bei sehr kurzfristigen Reservierungen können wir nicht mehr zeitgerecht antworten.)  

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Mi, 6, Dezember
20:00
Konzert: Melange Sonido

Samstag Latin-Balkan-Tango-Jazz Es ist eine welt-musikalische Mischung aus Latin, Balkan, Flamenco, Tango und Jazz, mit der Melange Sonido spielen. Lustvoll überschreiten sie dabei die musikalischen Grenzen und lassen dadurch interessante, dynamische Arrangements entstehen, die ihren Eigenkompositionen wie „Unterwegs“, „Babylon“ oder „Ein letzter Walzer“ zu großer Geltung verhelfen. Simone Beer (Akkordeon) Jürgen Glander ( Gitarre) Sebastian Küberl (Bass) Stefan Narosy (Schlagzeug, Perkussion)   Hörproben auf www.melangesonido.at   Eintritt: EUR 15,-- EUR 14,-- Mitglieder EUR 12,-- Jugendliche, Studenten, Lehrlinge   Vorverkauf: Wir haben leider keinen Online-Vorverkauf, aber Sie können Ihre Tickets bei der Volksbank in Wolkersdorf kaufen (Julius Bittner Platz 1, 2120 Wolkersdorf, Telefon: 02245 2251) Kartenreservierung : Sie können Ihre Karten hier reservieren - Button "Reservieren" (solange Plätze frei sind; beachten Sie bitte, bei sehr kurzfristigen Reservierungen können wir nicht mehr zeitgerecht antworten.)  

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Sa, 25, November
20:00
Literatursalon: Mario Wurmitzer

Freitag Mit dem neuen Format 'Literatursalon' wollen wir zukünftig zweimal jährlich einen Fokus auf die Literatur legen. Einerseits werden wir jungen Autoren die Möglichkeit bieten ihre Werke in Wolkersdorf vorzustellen und andererseits möchten wir die Wolkersdorfer und Wolkersdorferinnen für Literatur an sich begeistern. Den Start macht der junge Weinviertler Autor Mario Wurzmitzer. Mario Wurmitzer, 1992 in Mistelbach (Niederösterreich) geboren, ist Autor von Theaterstücken, Prosa- und Hörspieltexten. Er studierte Germanistik und Geschichte an der Universität Wien. 2010 erschien sein Jugendroman „Sechzehn“. Danach wandte er sich noch stärker dem literarischen Schreiben zu. Er veröffentliche Beiträge in Sammelbänden und Literaturzeitschriften, so zum Beispiel in Am Erker, kolik, Bella triste und Lichtungen, und erhielt mehrere Auszeichnungen und Stipendien, u. a. das Hans-Weigel-Stipendium des Landes Niederösterreich 2012/13, den Forum-Land-Literaturpreis in der Kategorie „Junge Autoren“, ein Stipendium für den Aufenthalt auf Schloss Wiepersdorf 2013 und das Dramatikerstipendium der Literar-Mechana 2014/15. Für sein Theaterstück „Als wir unsere Blockflöten verbrannten“ wurde ihm 2015 der Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin zuerkannt. 2016 war er Stipendiat in der Franz-Edelmaier-Residenz für Literatur und Menschenrechte in Meran und gewann mit seinem Kurzhörspiel „Ich werde auch länger bleiben“ den Jurypreis der „schule für dichtung“ beim Ö1-Hörspielwettbewerb „track 5“. Im Frühjahr 2018 erscheint sein Roman „Im Inneren des Klaviers“. Tauchen Sie ein die Welt eines jungen Weinviertler Literaten, welche u. a. vorab Texte aus seinem 2018 erscheinenden Roman lesen wird.   www.mariowurmitzer.at   Eintritt: EUR 6,-- EUR 5,-- Mitglieder Vorverkauf: Wir haben leider keinen Online-Vorverkauf, aber Sie können Ihre Tickets bei der Volksbank in Wolkersdorf kaufen (Julius Bittner Platz 1, 2120 Wolkersdorf, Telefon: 02245 2251) Kartenreservierung : Sie können Ihre Karten hier reservieren - Button "Reservieren" (solange Plätze frei sind; beachten Sie bitte, bei sehr kurzfristigen Reservierungen können wir nicht mehr zeitgerecht antworten.)  

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Fr, 10, November
19:00
Kino: Was hat uns bloß so ruiniert

Mittwoch Der Film erzählt die Geschichte von drei befreundeten Bobo-Pärchen, die gleichzeitig Eltern werden. Sie sind mitteljung, beruflich erfolgreich, cool, idealistisch und konsumgeil zugleich, züchten sie am Balkon ihrer Innenstadtwohnung Bio-Tomaten,trinken lokal gerösteten Kaffee und Hugo, waren auch mal auf den Donnerstagsdemos und würden sich nie ein elektronisches Gerät ohne Apfel-Logozulegen. Und sie sind sich sicher, dass man auch Kinder haben kann, ohne spießig zu werden. Der Film behandelt die Schwierigkeiten des Kinderkriegens und der Kindererziehung anhand der drei Neo-Familien sowie die Einmischung und die gut gemeinten Ratschläge von Dritten, die Veränderung des Alltags und der Beziehungen sowie die Verschiebung der Wertigkeiten. Mit: Vicky Krieps, Marcel Mohab, Pia Hierzegger, Manuel Rubey u.a. Buch und Regie: Marie Kreutzer Österreich 2016, 96 Min. Deutsche OF F reigegeben ab 8 Jahren in Zusammenarbeit mit EUXXL die Reihe   Fotos © thimmfilm   Eintritt: 6,- Euro 5,- Euro für Mitglieder Vorverkauf: Wir haben leider keinen Online-Vorverkauf, aber Sie können Ihre Tickets bei der Volksbank in Wolkersdorf kaufen (Julius Bittner Platz 1, 2120 Wolkersdorf, Telefon: 02245 2251) Kartenreservierung : Sie können Ihre Karten hier reservieren - Button "Reservieren" (solange Plätze frei sind; beachten Sie bitte, bei sehr kurzfristigen Reservierungen können wir nicht mehr zeitgerecht antworten.)  

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Mi, 1, November
20:00
Konzert: Indian Air

Samstag WorldJazzTrio / Modern Sitarmusic   Seitdem der österreichische Musiker Klaus Falschlunger vor über 20 Jahren mit indischer Musik und der Sitar in Berührung gekommen ist, hat er sich zu einem Virtuosen auf dem Instrument und einem der aktiven Vertreter der indisch-europäischen Szene in Europa entwickelt. Mit dem Trio „Indian Air“, mixt er gemeinsam mit Clemens Rofner am Kontrabass und dem Percussionisten Tobias Steinberger traditionelle indische Musik mit modernem Jazz, Folk und Pop. Eine faszinierende Mischung exotischer und wohlbekannter Klänge – mitreißend, jazzig, raffiniert. Ein würziges, schräges Konglomerat unterschiedlicher Stile – und dabei immer ein bereicherndes Klangerlebnis. Listen to it!  ….gespielt wurde u.a. schon beim World Culture Open Seoul/Korea, Festival Cervantino/Mexiko, Salzburger Festspiele, Ethno-Jazz-Festival Chisinau/Moldawien, PLAI-Festival Timisoara/Rumänien, Sajeta JazzFestival/Slowenien, SitarmusicFestival Tagorecenter Berlin, Nehru Center London, Mantova Guitar Festival,…   Klaus Falschlunger (Sitar) Tobias Steinberger (Percussion/Framedrums) Clemens Rofner (Kontrabass,Bassukulele)   www.sitarmusic.at Video 'City Hymn'   Eintritt: EUR 15,-- EUR 14,-- Mitglieder EUR 12,-- Jugendliche, Studenten, Lehrlinge Vorverkauf: Wir haben leider keinen Online-Vorverkauf, aber Sie können Ihre Tickets bei der Volksbank in Wolkersdorf kaufen (Julius Bittner Platz 1, 2120 Wolkersdorf, Telefon: 02245 2251) Kartenreservierung : Sie können Ihre Karten hier reservieren - Button "Reservieren" (solange Plätze frei sind; beachten Sie bitte, bei sehr kurzfristigen Reservierungen können wir nicht mehr zeitgerecht antworten.)  

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Sa, 21
Oktober
20:00
Kindertheater: Amanzi - der Wassergeist (Theatro Piccolo)

Samstag Sympathisch, in opulenten Bildern und mit viel Witz werden rund ums Wasser die Themen Allgemeingut, Macht und Selbstbestimmung umgesetzt. Wegen der Inbesitznahme afrikanischer Trinkwasserressourcen durch europäische Lebensmittelkonzerne ist dieses Stück - leider - hochaktuell. Eine Mutter erzählt ihrem Kind die Geschichte einer Ungerechtigkeit: Amanzi, der Geist des Wassers, und zugleich Sohn von Umoya, der Luft, wird vom Krokodil betrogen. Geschickt gelingt es dem nach Macht strebenden Tier, die Menschen zum Bau eines Staudammes zu überreden, um so dem Wasser die Kraft zu nehmen. Das Krokodil verspricht Wohlstand und Reichtum - doch es hält keines seiner Versprechen. Letztlich wird das Wasser portioniert, in Plastikflaschen gefüllt und so, eingesperrt für teures Geld, in die ganze Welt verschickt. Da erhebt sich ein Getöse und ein Sturm bricht los! www.theatropiccolo.at/stuecke/amanzi-der-wassergeist/ empfohlen ab 6 Jahren Dauer: 55 Minuten    Eintritt: 8 Euro Erwachsene  5 Euro erstes Kind  4 Euro jedes weitere Kind   Vorverkauf: Wir haben leider keinen Online-Vorverkauf, aber Sie können Ihre Tickets bei der Volksbank in Wolkersdorf kaufen (Julius Bittner Platz 1, 2120 Wolkersdorf, Telefon: 02245 2251) Kartenreservierung : Sie können Ihre Karten hier reservieren - Button "Reservieren" (solange Plätze frei sind; beachten Sie bitte, bei sehr kurzfristigen Reservierungen können wir nicht mehr zeitgerecht antworten.)

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Sa, 14, Oktober
16:00
Kino: Lina

Mittwoch Die 19-jährige Schauspielschülerin Carolina Obertimpfler gilt als eine der schönsten Frauen der Stadt. Im Kreis des Schriftstellers Peter Altenberg begegnet Lina dem bereits bekannten Architekten Adolf Loos und nimmt seinen spontanen Heiratsantrag sofort an. Nach einer Phase großer Nähe entwickelt sich die Ehe für sie zu einer bedrückenden Erfahrung, denn hinter ihrem kindlichen Gesicht verbirgt sich eine starke Persönlichkeit. Der visionäre Kulturpublizist Loos hat in fast allen Lebensbereichen moderne, aber vor allem strikte Vorstellungen. Lina fühlt sich bevormundet und in ihren beruflichen Plänen entmutigt. Im gemeinsamen Freundeskreis begegnet Lina dem freiheitsliebenden und sie leidenschaftlich umwerbenden Maturanten Heinz Lang. Als Loos die Liebesbeziehung entdeckt, fordert er eine Entscheidung. Lina begibt sich für mehrere Monate in die Einsamkeit einer Jagdhütte in den Bergen. Als sie sich nach langen inneren Kämpfen für keinen der beiden Männer entscheidet, ereignet sich eine Tragödie. Mit: Sarah Born, Johannes Schüchner, Benjamin Muth, Michaela Ehrenstein, Gerhard Rühmkorf u.a. Regiekollektiv: Walter Wehmeyer, Christine Wurm, W. Andreas Scherlofsky, Tino Ranftl Österreich, 2017, 94 Min., Deutsche OF Regisseur Andreas Scherlofsky wird zum Film kommen! Fotos © Peter Louis   Eintritt: 6,- Euro 5,- Euro für Mitglieder

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Mi, 4, Oktober
20:00
Konzert: Iris T. & Band

Samstag Deutschsprachige Jazz-Chansons Die Wiener Sängerin Iris T. singt Jazz – auf Deutsch. Sie interpretiert eigene Texte zu bekannten Jazz-Melodien und beschreibt originelle, oft etwas bizarre Beziehungskonstellationen, wobei leiser Zynismus und selbstironischer Humor dem Ganzen das Tragische nehmen. Daneben präsentieren sie und ihre virtuosen Musiker Eigenkompositionen, Lieder aus Schuberts Winterreise, aber auch deutsche Pop-Hits auf ihre ganz eigenwillige Art und es macht Spaß, diese Songs neu wiederzuentdecken.   Musikalisch wirkt vor allem der Bläsersatz stilbildend, während die Rhythm-Section klassisch mit Jazz-Drums, Gitarre und Kontrabass besetzt ist. Schlaglichter setzt der gezielte Einsatz nicht ganz ernst gemeinter Instrumente wie  Melodica, Toy Piano, Kazoo oder Guiro. Die akkurat ausgearbeiteten Arrangements des Gitarristen und Produzenten Hans Zinkl ergänzen den ungekünstelten Gesang und schaffen damit den charmanten Flair der Performance.   Iris T. (Gesang, Melodica, Toy Piano, Kazoo, Guiro) Hans Zinkl (Gitarre) Wolfram Derschmidt (Bass) Hubert Bründlmayer (Drums) Niko Afentulidis ( Saxophon) Dominik Fuss  ( Trompete und Flügelhorn)   www.iris-t.at Video 'Das Spiel mit dem Feuer' Foto: © Sepp Dreissinger   Eintritt: EUR 15,-- EUR 14,-- Mitglieder EUR 12,-- Jugendliche, Studenten, Lehrlinge

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Sa, 30, September
20:00
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