Ich, Daniel Blake

Regisseur Ken Loach erzählt hier ohne falsches Pathos vom Kampf eines ungleichen englischen Paares gegen staatliche Windmühlen und um ihre Würde.

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Mi, 4, April
20:00
Franz Schuh "Fortuna. Aus dem Magazin des Glücks"

Originell, verspielt, gescheit: Franz Schuhs Betrachtungen über das Glück

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Fr, 23, März
19:00
Mein Leben als Zucchini

Zucchini – so lautet der Spitzname eines kleinen, neunjährigen Jungen, der nach dem plötzlichen Tod seiner Mutter mit einem neuen Leben konfrontiert wird. Der fürsorgliche Polizist Raymond bringt ihn ins Heim zu Madame Papineau, wo er fortan mit anderen Kindern aufwächst und seinen Platz in der Gesellschaft sucht. Das Zusammenleben ist nicht immer einfach, denn auch der freche Simon, die besorgte Béatrice, die schüchterne Alice, der etwas zerzauste Jujube und der verträumte Ahmed haben bereits viel erlebt. Aber sie raufen sich zusammen und geben einander Halt auf dem Weg, ihr Leben in ruhigere Bahnen zu lenken. Eines Tages stößt die mutige Camille zu ihnen, und Zucchini ist zum ersten Mal im Leben ein bisschen verliebt: Camille ist einfach wunderbar! Doch ihre Tante plant, die kleine Gruppe auseinander zu reißen und Camille zu sich zu holen. Können Zucchini und seine Freunde dies verhindern?   Regie: Claude Barras S chweiz/Frankreich 2016, Animationsfilm, Drama, 66 Min., Deutsche Fassung Altersempfehlung ab 9 Jahren in Kooperation mit EU XXL  die Reihe   Filmpreise - Auswahl: European Film Awards 2016: Bester Animationsfilm Academy Awards (Oscar®) 2017: Nominierung Bester Animationsfilm Kinderfilmfestival/Institut Pitanga 2016: Preis der Kinderjury Zürich Film Festival 2016: Preis der Kinderjury für Besten Kinderfilm   Eintritt: 5,- Euro Erwachsene, 4,- Euro erstes Kind, 3,- Euro jedes weitere Kind   Vorverkauf:  Sie können Ihre Tickets bei der Volksbank in Wolkersdorf kaufen: Julius Bittner Platz 1, 2120 Wolkersdorf, Telefon: 02245 2251. Kartenreservierung: Beachten Sie bitte, bei sehr kurzfristigen Reservierungen können wir nicht mehr zeitgerecht antworten.

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Sa, 10, März
16:00
Il Postino

Die von Michael Radford inszenierte Ode an die Liebe gehört zu den poetischsten Filmereignissen der 1990er Jahre, ein Rausch aus Bild, Wort und Musik.

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Mi, 7, März
20:00
Konzert: Quadrat:sch

Stubenmusic – Alpenländische Kammermusik Die Stube ist das Wohnzimmer am Land, ein holzgetäfelter Raum, in dem gerastet, gefeiert, getrauert und oft auch musiziert wird. Hackbrett, Zither, Gitarre und Kontrabass – eine typische alpenländische Stubenmusikbesetzung seit dem 18. Jahrhundert.  Es war Zuhörmusik im Gegensatz zur ländlichen Tanzmusik, die auch anders instrumentiert war. Die Stubenmusik ist vom Klangbild her sehr zart besetzt und Ausgangspunkt für die Musiker ist das Klangbild dieser alten Melodien. Die vier Klangkünstler von Quadrat:sch hören hinein in die subtile Klangwelt ihrer traditionellen Instrumente, erleben sie neu und erfinden damit ihre eigene Musik – geprägt von ihren musikalischen Erfahrungen und Vorlieben, Avantgarde und Klassik, Jazz, Ethno und natürlich auch Volksmusik, mit unerhörten Klängen und Grooves: intensive Kammermusik mit hohem Improvisationsanteil. Ein Erlebnis! Barbara Romen (Hackbrett) Christof Dienz (Zither) Alexandra Dienz (Kontrabass) Gunter Schneider (Gitarre)   www.dienz.at/quadratsch Hörproben 'Auftritt im Porgy&Bess, 2012' Foto: © Christoph Walder, Helmut K. Lackner   in Zusammenarbeit mit der Musikfarbik NÖ   Eintritt: EUR 15,-- EUR 14,-- Mitglieder EUR 12,-- Jugendliche, Studenten, Lehrlinge   Vorverkauf : Wir haben leider keinen Online-Vorverkauf, aber Sie können Ihre Tickets bei der Volksbank in Wolkersdorf kaufen (Julius Bittner Platz 1, 2120 Wolkersdorf, Telefon: 02245 2251) Kartenreservierung : Sie können Ihre Karten hier reservieren - Button "Reservieren" (solange Plätze frei sind; beachten Sie bitte, bei sehr kurzfristigen Reservierungen können wir nicht mehr zeitgerecht antworten.)

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Sa, 24, Februar
20:00
KinoCafé am Sonntag: Shirley - Visions of Reality

NEU KinoCafé am Sonntag: Neben den gewohnten Kinoabenden lädt das forum im ‚KinoCafé am Sonntag‘ ein, sich auf ungewöhnliche Filme einzulassen. Dazu gibt’s passend zum Sonntag-Nachmittag Kaffee und hausgemachte Kuchen. In 13 durch den Film zum Leben erweckten Gemälden von Edward Hopper wird die Geschichte einer Frau erzählt, die uns durch ihre Gedanken, Gefühle und Reflexionen eine Epoche der Amerikanischen Geschichte betrachten lässt.Shirley ist eine Frau im Amerika der 30er, 40er, 50er und frühen 60er Jahre. Eine Frau, die in ihrem beruflichen und gesellschaftspolitischen Engagement den Lauf der Geschichte mitbestimmen möchte. Eine Frau, die die Wirklichkeit der Depressionsjahre, des Weltkriegs, der McCarthy Ära, der Rassenkonflikte und Bürgerrechtsbewegungen nie als Gegebenheit ansieht, sondern als gemacht und veränderbar. Eine Frau, die als Schauspielerin mit der Inszenierung von Realität vertraut ist, sie hinterfragen und selbst gestalten kann, eine Schauspielerin, die nicht in der Einzelkarriere und als Star ihre Zukunft und Bestimmung sieht, sondern als Mitglied eines Kollektivs gesellschaftliche Wirksamkeit des Theaters anstrebt. Eine Frau, die sich mit dem herrschenden Rollenbild einer Ehegattin nicht identifiziert und trotzdem einen Lebenspartner haben möchte. Eine Frau, die sich im Moment der beruflichen Krise nicht arrangiert, keine Kompromisse eingeht und sich trotzdem nicht scheut, Jobs anzunehmen, die ihr das Überleben sichern. Eine Frau, die sich im Moment der privaten Krise für den Partner entscheidet und ihre beruflichen Interessen zurückstellt. Eine Frau, die auf politische Repression mit Wut aber nicht mit Verzweiflung reagiert und die für Verrat nur Verachtung über hat. Shirley, das ist die Geschichte einer attraktiven, charismatischen, engagierten, emanzipierten Frau.   Mit : Stephanie Cumming, Christoph Bach, Florentin Groll u.a. Regie : Gustav Deutsch Österreich 2013, 89 min. Deutsch, English, Französisch Fotos: © KGP Kranzelbinder Gabriele Production   Eintritt: 6,- Euro 5,- Euro für Mitglieder Vorverkauf : Wir haben leider keinen Online-Vorverkauf, aber Sie können Ihre Tickets bei der Volksbank in Wolkersdorf kaufen (Julius Bittner Platz 1, 2120 Wolkersdorf, Telefon: 02245 2251) Kartenreservierung : Sie können Ihre Karten hier reservieren - Button "Reservieren" (solange Plätze frei sind; beachten Sie bitte, bei sehr kurzfristigen Reservierungen können wir nicht mehr zeitgerecht antworten.)

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So, 18, Februar
16:00
Kino: Das unbekannte Mädchen

Mittwoch Als es eines Abends nach Ende der Ordinationszeit an der Praxistür der jungen undengagierten Ärztin Jenny klingelt, antwortet Jenny nicht.Am nächsten Tag erfährt sie von der Polizei, dass eine nicht identifizierte jungeafrikanische Frau, die nur wenige Stunden später am Flussufer ermordet wurde, inhöchster Not um Einlass gebeten hatte.Die Medizinerin bricht in Tränen aus, als sie Aufnahmen einer Überwachungskamerasieht: Hätte sie ihr die Tür geöffnet, wäre die junge Frau vermutlich noch am Leben.Von Schuldgefühlen geplagt, stellt Jenny Nachforschungen an, um mehr über dieIdentität der Verstorbenen herauszufinden…Bewährter schnörkelloser Sozialrealismus der belgischen Regie-Brüder miteindringlicher Alltagsbeobachtung. Mit: Adèle Haenel, Olivier Gourmet, Jérémie Renier, Fabrizio Rongione u.a. Buch und Regie: Jean-Pierre & Luc Dardenne Belgien/F 2016, 106 Min, Deutsche Fassung empfohlen ab 16 Jahren in Zusammenarbeit mit EUXXL die Reihe Fotos © Polyfilm Verleih   Eintritt: 6,- Euro 5,- Euro für Mitglieder Vorverkauf : Wir haben leider keinen Online-Vorverkauf, aber Sie können Ihre Tickets bei der Volksbank in Wolkersdorf kaufen (Julius Bittner Platz 1, 2120 Wolkersdorf, Telefon: 02245 2251) Kartenreservierung : Sie können Ihre Karten hier reservieren - Button "Reservieren" (solange Plätze frei sind; beachten Sie bitte, bei sehr kurzfristigen Reservierungen können wir nicht mehr zeitgerecht antworten.)

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Mi, 7, Februar
20:00
Lazy Sunday mit 'Die Strottern' - AUSVERKAUFT

”…Zwei junge Vollblutmusiker transformieren das Wienerlied in eine zeitgemäße Form, ohne jedoch deren charakteristische Merkmale aufzulösen. Klemens Lendl singt Altes und Neues aus dem Wiener Schatzkästchen, mit dem typischen Hauch von Wehmut, Abgeklärtheit und hintergründigem Humor, gewürzt mit einer Prise Deftigkeit. Zwiesprache hält er dabei mit seiner Violine, deren Klänge mal rockig gezupft, mal sehnsuchtsvoll schmelzend, aber immer mit großer Sensibilität erklingen. Den erdigeren Gegenpol bietet David Müller mit Gitarre und Gesang. Dabei erweist sich Lendl zugleich als begnadeter Kommunikator, der das Publikum mit witziger, freundlicher und intelligenter Ansprache immer bei der Stange hält.” (Rheinische Post) ”… und beide singen, als kämen ihre Stimmen aus einer Doppelkehle, sind dermaßen aufeinander eingespielt, dass man es nur dialektös treffen kann: „zsamghazt“.” (Albert Hosp, Ö1) Klemens Lendl (Gesang & Violine) David Müller, (Gesang & Gitarre) www.diestrottern.at Video 'Das Lumpenlied'   Der Lazy Sunday bietet neben dem musikalischen auch kulinarischen Genuss: die Gäste können sich in der Pause an einem Mittagsbuffet vom Biohof Vogt laben.   Die aktuelle Ausstellung Kitsch ist geöffnet. Beim Lazy Sunday bieten wir auch die Möglichkeit einer Führung durch die Ausstellung (in der Pause). Eintritt: EUR 15,-- EUR 14,-- Mitglieder EUR 12,-- Jugendliche, Studenten, Lehrlinge Vorverkauf : Leider ist der Lazy Sunday ausverkauft. Kartenreservierung : Leider ist der Lazy Sunday ausverkauft. Einige Karten für Stehplätze werden an der Tageskasse erhältlich sein.

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So, 28, Jänner
11:00
Ausstellung: Kitsch? Echo der Kunst? Zu viel des Guten?

TIPP: Kitsch-Ausstellung zum Nachschauen: NÖ heute Kitsch oder Kunst?, 16.1.2018 (noch bis 6. März 2018):   Vernissage: Freitag, 12. Jänner 18:00 Uhr Preview 18:30 Uhr Musik mit Alexander Blach, Musikschule Wolkersdorf 19:00 Uhr  Kurator Dr. Hannes Etzlstorfer spricht zur Idee der Ausstellung, Dr. Martin Neid gibt eine "literarische, vorwiegend heitere, Wortspende“ Ausstellungsdauer:  Sa 13. Jänner - So 25. Februar 2018 Öffnungszeiten:  Samstag, Sonntag und Feiertag 14:00 – 18:00 Uhr Schloss Wolkersdorf, Schlossplatz 2, 2120 Wolkersdorf Galerie 1+2 Der Eintritt ist frei. Eine Broschüre zur Ausstellung ist während der Öffnungszeiten für 2 Euro an der Kassa erhältlich. Künstler In der Ausstellung werden unter anderem auch Arbeiten von Götz Bury, Guido Kunert, Martin Praska, Konrad Stania, Bernhard Tragut,  Sebastian Weissenbacher und Otto Potsch zu sehen sein.   Führungen: Kuratorenführung beim Lazy Sunday mit den Strottern am 28 01 2018 (Der Lazy Sunday ist schon ausverkauft. Eine Teilnahme bei der Führung um ca. 12.00 ist aber möglich)   Kunst in Aktion am So 04 02 2018 um 15:00 Uhr   Bei den forums-Veranstaltungen während der Ausstellungsdauer, wird die Ausstellung jeweils 1h vor Veranstaltungsbeginn ebenfalls geöffnet sein. (betrifft: Die Strottern, Das unbekannte Mädchen, Shirley, Quadrat:sch)     Kitsch. Echo der Kunst? Vom Reiz des falschen Glanzes (Hannes Etzlstorfer) Zeigt Kitsch die Welt, wie sie ist? Wie sie vielleicht sein könnte? Oder doch nur, wie wir sie uns ersehnen? Kurt Tucholsky befand einst: Kitsch ist das Echo der Kunst.  Müsste nicht bei dem vielen Kitsch, der uns täglich umgibt, auch die Dichte an Kunst dementsprechend sein?  Die Kitsch-Exorzisten von gestern und die Kunst-Päpste von heute sind sich freilich beim Aufstöbern von Feindbildern keineswegs mehr so einig, was Kitsch ist,  wie er uns verändert, warum wir ihm stets aufs neue verfallen - und ob er uns vielleicht sogar gut tut.  Unsere Impulsausstellung im Forum Schloss Wolkersdorf geht nicht nur diesen Fragen augenzwinkernd nach, sondern wirft auch einen Blick hinter die zumeist glitzernde und faszinierende Fassade von Kitsch. Während bei Gartenzwergen, Sonnenuntergangstapeten, venezianischen Leuchtgondeln, Häkeldeckerln oder Wackel-Dackeln ein breiter Konsens bezüglich Kitsch-Kategorisierung besteht, wuchert er längst in neueren Formen, die vom lebensgroßen Pink-Flamingo oder gewichtigen Steinguß-Buddha im Garten, über Glitter-look bis hin zu japanische Tattoos auf Autos und gestählten Körpern reichen.... Und der Voyeurismus unserer Tage fördert das Entstehen ständig neuer "Verkitschungen"... Und was hat nun Kitsch mit Kunst zu tun? Kitsch ist eben Kunst, die aus kommerziellen, Massenbedarfsgründen und nicht aus künstlerischen Zwecken entsteht. In vielen Fällen versteht sich daher Kitsch als billige Kopie eines früheren Kunstwerks, als  das, was NUR die Nachbarn sammeln, in ihrem Garten oder  ihren Wohnungen aufstellen, insgeheim lesen  oder lautstark hören und  damit Klaus Klages Bonmot zu bestätigen scheinen:  Für Kitsch gibt`s schlagernde Beweise...  Aber vielleicht wird dieser Kitsch mit der Zeit auch zur Kunst, wie dies uns Sir Peter Ustinov zu prophezeien versteht: Antiquitäten sind ehemaliger Kitsch - allerdings zwei Jahrhunderte später.   In der öffentlichen Wahrnehmung wie auch im intellektuellen Diskurs ist daher Kitsch zumeist noch immer etwas, für das wir uns so gerne "fremdschämen"... Schön- fast schon kitschig" - diese Steigerungsform hat in der Jugendsprache längst ihren festen Platz, denn auch diese Generation kommt trotz MP3-Player, Big Mac und Schlammcampen bei Open-Air-Festivals nicht ganz ohne Kitsch aus, lässt man sich nur so manchen Sontext auf der Zunge zergehen, die zu Hymnen des verklärt werden und bei denen bei den sog. Music-Mega-Events die Feuerzeuge in die Nacht geschenkt werden, als gelte es, Gott Amor - oder wenigstens Jim Morrison - für einen  Moment herbeizubeten... Romantik,  Harmoniebedürfnis und unerfüllte Sehnsucht sind eben auch heute ein idealer Humus für jenen Kitsch, mit dem diese millenial-generation  etwa in Gestalt von verkitschten Fantasymärchenwelten groß geworden ist.   Trotzdem: Die Bastionen scheinen überall zu bröckeln: Selbst die hehre Kunst, die sich als kitschfreie Zone deklariert, hat ihn pardoniert: Es wird auch in der Kunst wieder gekitscht - ob bei Jeff Koons, Damien Hirst oder bei Gilles  und Pierre. Sie liefern ihrerseits wieder jene opulenten Anregungen, die ihrerseits  wieder klassische Kitschwelten generieren halfen. Kitsch kann freilich auch gefährlich werden. Wenn Alexander Engel feststellt, "Im Leben findet man viel mehr Kitsch als in der Kunst", dann klingt darin auch das dringende Bedürfnis nach einer heilen Welt unter der Käseglocke an, in der dass Fremde wie auch die Solidarität mit den Schwachen und Ausgegrenzten ausgeblendet werden. „ Kitsch ist das tückischste aller Gefängnisse “  hatte Prado notiert. " Die Gitterstäbe sind mit dem Gold vereinfachter, unwirklicher Gefühle verkleidet, so dass man sie für die Säulen eines Palastes hält “. (Pascal Mercier „Nachtzug nach Lissabon“ 2006).   >> PRESSEINFORMATIONEN

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Sa, 13
Jänner
14:00
So, 25
Februar
18:00
Vernissage: Kitsch? Echo der Kunst? Zu viel des Guten?

      Vernissage: Freitag, 12. Jänner 18:00 Uhr Preview 18:30 Uhr Musik mit Alexander Blach, Musikschule Wolkersdorf 19:00 Uhr  Kurator Dr. Hannes Etzlstorfer spricht zur Idee der Ausstellung, Dr. Martin Neid gibt eine "literarische, vorwiegend heitere, Wortspende“ Ausstellungsdauer:  Sa 13. Jänner - So 25. Februar 2018 Öffnungszeiten:  Samstag, Sonntag und Feiertag 14:00 – 18:00 Uhr Schloss Wolkersdorf, Schlossplatz 2, 2120 Wolkersdorf Galerie 1+2   Künstler In der Ausstellung werden unter anderem auch Arbeiten von Götz Bury, Guido Kunert, Martin Praska, Konrad Stania, Bernhard Tragut,  Sebastian Weissenbacher und Otto Potsch zu sehen sein.   Führungen: Kuratorenführung beim Lazy Sunday mit den Strottern am 28 01 2018 (Der Lazy Sunday ist schon ausverkauft. Eine Teilnahme bei der Führung um ca. 12.00 ist aber möglich)   Kunst in Aktion am So 04 02 2018 um 15:00 Uhr   Bei den forums-Veranstaltungen während der Ausstellungsdauer, wird die Ausstellung jeweils 1h vor Veranstaltungsbeginn ebenfalls geöffnet sein. (betrifft: Die Strottern, Das unbekannte Mädchen,  Shirley, Quadrat:sch)     Kitsch. Echo der Kunst? Vom Reiz des falschen Glanzes (Hannes Etzlstorfer) Zeigt Kitsch die Welt, wie sie ist? Wie sie vielleicht sein könnte? Oder doch nur, wie wir sie uns ersehnen? Kurt Tucholsky befand einst: Kitsch ist das Echo der Kunst.  Müsste nicht bei dem vielen Kitsch, der uns täglich umgibt, auch die Dichte an Kunst dementsprechend sein?  Die Kitsch-Exorzisten von gestern und die Kunst-Päpste von heute sind sich freilich beim Aufstöbern von Feindbildern keineswegs mehr so einig, was Kitsch ist,  wie er uns verändert, warum wir ihm stets aufs neue verfallen - und ob er uns vielleicht sogar gut tut.  Unsere Impulsausstellung im Forum Schloss Wolkersdorf geht nicht nur diesen Fragen augenzwinkernd nach, sondern wirft auch einen Blick hinter die zumeist glitzernde und faszinierende Fassade von Kitsch. Während bei Gartenzwergen, Sonnenuntergangstapeten, venezianischen Leuchtgondeln, Häkeldeckerln oder Wackel-Dackeln ein breiter Konsens bezüglich Kitsch-Kategorisierung besteht, wuchert er längst in neueren Formen, die vom lebensgroßen Pink-Flamingo oder gewichtigen Steinguß-Buddha im Garten, über Glitter-look bis hin zu japanische Tattoos auf Autos und gestählten Körpern reichen.... Und der Voyeurismus unserer Tage fördert das Entstehen ständig neuer "Verkitschungen"... Und was hat nun Kitsch mit Kunst zu tun? Kitsch ist eben Kunst, die aus kommerziellen, Massenbedarfsgründen und nicht aus künstlerischen Zwecken entsteht. In vielen Fällen versteht sich daher Kitsch als billige Kopie eines früheren Kunstwerks, als  das, was NUR die Nachbarn sammeln, in ihrem Garten oder  ihren Wohnungen aufstellen, insgeheim lesen  oder lautstark hören und  damit Klaus Klages Bonmot zu bestätigen scheinen:  Für Kitsch gibt`s schlagernde Beweise...  Aber vielleicht wird dieser Kitsch mit der Zeit auch zur Kunst, wie dies uns Sir Peter Ustinov zu prophezeien versteht: Antiquitäten sind ehemaliger Kitsch - allerdings zwei Jahrhunderte später.   In der öffentlichen Wahrnehmung wie auch im intellektuellen Diskurs ist daher Kitsch zumeist noch immer etwas, für das wir uns so gerne "fremdschämen"... Schön- fast schon kitschig" - diese Steigerungsform hat in der Jugendsprache längst ihren festen Platz, denn auch diese Generation kommt trotz MP3-Player, Big Mac und Schlammcampen bei Open-Air-Festivals nicht ganz ohne Kitsch aus, lässt man sich nur so manchen Sontext auf der Zunge zergehen, die zu Hymnen des verklärt werden und bei denen bei den sog. Music-Mega-Events die Feuerzeuge in die Nacht geschenkt werden, als gelte es, Gott Amor - oder wenigstens Jim Morrison - für einen  Moment herbeizubeten... Romantik,  Harmoniebedürfnis und unerfüllte Sehnsucht sind eben auch heute ein idealer Humus für jenen Kitsch, mit dem diese millenial-generation  etwa in Gestalt von verkitschten Fantasymärchenwelten groß geworden ist.   Trotzdem: Die Bastionen scheinen überall zu bröckeln: Selbst die hehre Kunst, die sich als kitschfreie Zone deklariert, hat ihn pardoniert: Es wird auch in der Kunst wieder gekitscht - ob bei Jeff Koons, Damien Hirst oder bei Gilles  und Pierre. Sie liefern ihrerseits wieder jene opulenten Anregungen, die ihrerseits  wieder klassische Kitschwelten generieren halfen. Kitsch kann freilich auch gefährlich werden. Wenn Alexander Engel feststellt, "Im Leben findet man viel mehr Kitsch als in der Kunst", dann klingt darin auch das dringende Bedürfnis nach einer heilen Welt unter der Käseglocke an, in der dass Fremde wie auch die Solidarität mit den Schwachen und Ausgegrenzten ausgeblendet werden. „ Kitsch ist das tückischste aller Gefängnisse “  hatte Prado notiert. " Die Gitterstäbe sind mit dem Gold vereinfachter, unwirklicher Gefühle verkleidet, so dass man sie für die Säulen eines Palastes hält “. (Pascal Mercier „Nachtzug nach Lissabon“ 2006).   >> PRESSEINFORMATIONEN

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Fr, 12, Jänner
19:00
Kino: Die Überglücklichen

Ein großartig gewitztes Zeitbild italienischer Gegenwart und das Portrait einer furiosen Frauenfreundschaft, die uns vor dem Irrsinn rettet. Paolo Virzìs neuer Film versprüht in jeder Sekunde so viel Lebensfreude, dass man dringend verrückt werden möchte.Maria Beatrice Morandini Valdirana ist Gräfin und Quasselstrippe, die sich in der Welt der Schönen und Reichen bestens auskennt. Seitdem sie sich in einen Berufsverbrecher verliebt und der italienischen Justiz zahlreiche Gründe gegeben hat, sie unter Arrest zu stellen, ist von ihrer gesellschaftlichen Bedeutung nicht mehr viel übrig. Beatrice muss sich in der rustikalen Villa Biondi psychologischer Behandlung unterziehen. Als die junge Donatella, die außerhalb ihres eigenen Universums kaum anzutreffen ist, dort ebenfalls Patientin wird, nimmt Beatrice die gebrochene Frau unter ihre Fittiche. Beim Arbeitseinsatz in einer lokalen Gärtnerei ergibt sich eine seltene Gelegenheit, den goldenen Käfig zumindest kurzfristig zu verlassen: Beatrice und Donatella büchsen aus. Dicht gefolgt von einem Dutzend Psychologen jagen sie durch die Toskana und freunden sich bald an. Zwischen bipolaren Glücksschüben, manischer Zielstrebigkeit und zwanghafter Furchtlosigkeit verstehen sie einander besser als sonst jemand es könnte. Nichts weniger als das Glück wollen sie suchen bei ihrem Ausflug in dieses Freiluft-Irrenhaus, das man viel zu oft mit der Realität verwechselt. Mit: Valeria Bruni Tedeschi, Micaela Ramazzotti u.a. Regie: Paolo Virzì Italien/Frankreich 2016, 116 Min. DF Fotos © Filmladen   Eintritt: 6,- Euro 5,- Euro für Mitglieder   Vorverkauf: Wir haben leider keinen Online-Vorverkauf, aber Sie können Ihre Tickets bei der Volksbank in Wolkersdorf kaufen (Julius Bittner Platz 1, 2120 Wolkersdorf, Telefon: 02245 2251) Kartenreservierung : Sie könnenIhre Karten hier reservieren - Button "Reservieren" (solange Plätze frei sind; beachten Sie bitte, bei sehr kurzfristigen Reservierungen können wir nicht mehr zeitgerecht antworten.)  

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Mi, 3, Jänner
20:00
KinoCafé am Sonntag: Die Geträumten

NEU KinoCafé am Sonntag: Neben den gewohnten Kinoabenden lädt das forum im ‚KinoCafé am Sonntag‘ ein, sich auf ungewöhnliche Filme einzulassen. Dazu gibt’s passend zum Sonntag-Nachmittag Kaffee und hausgemachte Kuchen. Um Liebe und Hass, um richtige und falsche Worte, geht es in dem Film Die Geträumten. Im Zentrum stehen Ingeborg Bachmann und Paul Celan, die sich im Nachkriegswien kennengelernt haben. Deren Briefwechsel bildet die Textgrundlage. Die dramatische, rauschhafte, aber auch unendlich traurige Liebesgeschichte zwischen Bachmann und Celan beginnt 1948, als sie 22 und er 27 Jahre alt ist, und sie endet mit dem Suizid Celans 1971 in Paris. Für Ingeborg Bachmann ist es die große Liebe ihres Lebens, und doch hört sie nie auf, in ihm den Fremden zu sehen und ein bisschen wohl auch zu fürchten: einen Juden aus Czernowitz, dessen Eltern im Holocaust umgekommen sind, während sie selbst nichts dergleichen erlebt hat. Sie liebt ihn und stößt an Grenzen, an ihre eigenen und an seine. Es geht nicht immer nett zu in diesen packenden Briefen. In einem Moment des Zweifels fragt sie: „Sind wir nur die Geträumten? “Zwei junge Schauspieler, Anja Plaschg und Laurence Rupp, treffen sich in einem Filmstudio, um daraus zu lesen. Die dramatisch schwankenden Gefühle der Briefe – zwischen Rausch und Verlustangst, Entzücken und Erschrecken, Nähe und Fremdheit – gehen auf die Schauspieler über. Aber sie amüsieren sich auch, streiten, rauchen, reden über Tattoos und Musik. Ob die Liebe damals oder die Liebe heute, ob Inszenierung oder Dokumentation: Wo die Ebenen verschwimmen, schlägt das Herz des Films. Mit : Anja Plaschg und Laurence Rupp Regie : Ruth Beckermann Österreich 2016, Deutsche OF Eintritt: 6,- Euro 5,- Euro für Mitglieder Vorverkauf: Wir haben leider keinen Online-Vorverkauf, aber Sie können Ihre Tickets bei der Volksbank in Wolkersdorf kaufen (Julius Bittner Platz 1, 2120 Wolkersdorf, Telefon: 02245 2251) Kartenreservierung : Sie können Ihre Karten hier reservieren - Button "Reservieren" (solange Plätze frei sind; beachten Sie bitte, bei sehr kurzfristigen Reservierungen können wir nicht mehr zeitgerecht antworten.)                  

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So, 17, Dezember
16:00
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